| Wissenschaftlicher Name | | Lipotes vexillifer |  |
| Deutscher Name | | Chinesischer Flussdelphin |
| Taxonomie | | Klasse: Mammalia Ordnung: Cetacea Unterordnung: Odontoceti Familie: Pontoporiidae Gattung: Lipotes Spezies: vexillifer
Dies ist das einzige lebende Mitglied dieser Tierfamilie.
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| Verhalten | | Aufgrund der geringen Anzahl untersuchter Tiere stehen nur wenige Informationen über das Verhalten dieser Tierart zur Verfügung. Bekannt ist immerhin, dass sie sehr scheu sind und Schiffen aus dem Weg gehen. Bei der Jagd auf Beute und über längere Strecken können sie rasch schwimmen, wobei sie häufig an die Wasseroberfläche kommen und gelegentlich rasche Richtungswechsel vornehmen. Normalerweise sind sie in kleinen Gruppen anzutreffen, aber auch das Auftauchen vereinzelter Tiere ist nicht ungewöhnlich.
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| Globale Verbreitung | | Der Name weist bereits darauf hin, dass diese Delphinart nur im Yangzi-Fluss in China vorkommt. Früher kam sie auch in mehreren Seen in Nachbarschaft des Flusses vor, aber der sinkende Wasserstand zwang sie, sich in den Hauptstrom zurückzuziehen. Häufig sind sie an den Einmündungen der Hauptzuflüsse, in Gebieten mit Sandbänken, kleinen Inseln und einer komplexen geomorphologischen Flusslandschaft zu finden.
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| Morphologie | | Da nur sehr wenige einzelne Tiere untersucht wurden, stehen nur sehr begrenzte Informationen über diese Delphin-Familie zur Verfügung. Bekannt ist, dass neugeborene Kälber zwischen 2,5 und 4,8 kg wiegen und ca. 80 bis 90 cm lang sind. Ausgewachsene Tiere wiegen zwischen 100 und 160 kg bei einer Körperlänge von 1,4 bis 2,5 Metern. Am ziemlich gedrungenen Körper sitzen breite, abgerundete Flipper (Brustflossen), und die niedrige, dreieckige Rückenfinne sitzt kurz hinter der Rückenmitte. Die steil abfallende Stirn geht in eine lange, dünne, leicht aufwärts gebogene Schnabelschnauze über. Rücken und Flanken sind graublau, Unterseite, Flipper und Fluke sind weiß gefärbt.
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| Gefährdung | | Chinesische Flussdelphine sehen sich durch zahlreiche Gefährdungen bedroht, vom Verfangen und Ersticken in Fischernetzen bis hin zur Unweltverschmutzung (durch Lärm und Schadstoffe), und vom Menschen verursachten Lebensraumverlust und –Zerstörung durch Deichbau und Landgewinnung.
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| Bestand | | Für diese Tierart stehen keine Bestandszahlen zur Verfügung, jüngste Beobachtungen legen eine Schätzung der Populationsgröße bis zu einigen zehn Tieren nahe.
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| Schutzmaßahmen | | CMS “nicht gelistet” IUCN – Stark Gefährdet
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