Clymene-Delphin

Wissenschaftlicher Name Stenella clymene
Deutscher Name Clymene
Taxonomie Klasse: Mammalia
Ordnung: Cetacea
Unterordnung: Odontoceti
Familie: Delphinidae
Gattung: Stenella
Spezies: clymene

Verhalten Hochaktive und neben dem Ostpazifischen Delphin einzige Spezies, die sich um die eigene Längsachse dreht. Begeisterter Bugwellenreiter, kommt in Schulen zwischen 50 und 500 Einzeltieren vor.
Globale Verbreitung Über die Verbreitung des Clymene-Delphins wissen wir wenig, bekannt ist jedoch, dass er tropische und subtropische sowie gelegentlich gemäßigt-kühle Gewässer des Atlantiks bevorzugt. Für gewöhnlich zieht er tiefes Wasser vor, es gab jedoch auch einige Sichtungen in Küstengebieten.
Morphologie Das Verbreitungsgebiet des Clymene-Delphins überlappt sich mit dem des Ostpazifischen Delphins, mit dem er leicht zu verwechseln ist. Der Clymene-Delphin ist jedoch geringfügig robuster, als der Ostpazifische Delphin, die Rückenfinne ist weniger dreieckig, die Schnauze ist kürzer. Auch der Clymene-Delphin zeigt ein Dreifarben-Muster, das jedoch viel ausgeprägter ist. Das dunkelgraue oder schwarze Cape zieht sich bis zur Rückenfinne und berührt fast die weiße Unterseite, während Flanken und Schwanzwurzel blassgrau gefärbt sind. Die Schnabelschnauze ziert eine schwarze Spitze und der Unterkiefer ist für gewöhnlich weiß. Ein schwarzer Streifen auf der Schnauze erweckt den Anschein, als trüge der Delphin ein Lippenbärtchen! Ein blasser Streifen führt von der Schnauze zum Blasloch, die bleicheren Hautflächen tragen dunklere Farbflecke. Die Flipper sind für gewöhnlich dunkel und schlank, und ein grauer Streifen verbindet die Brustflossen mit den Augen. Der Clymene-Delphin besitzt zwischen 39 und 49 Zähnen in jeder Hälfte des Oberkiefers und zwischen 38 und 47 Zähnen in jeder Hälfte des Unterkiefers. Neugeborene sind ca. 80 cm lang, ausgewachsene Tiere messen zwischen 1,7 und 2 Metern bei einem Gewicht zwischen 50 kg und 90 kg. Auf dem Speiseplan stehen Fisch, Tintenfisch und Krake.
Gefährdung Die vornehmliche Gefährdung besteht im Verfangen und Ertrinken in Fischernetzen und gezielter Jagd wegen des Fleisches zum menschlichen Verzehr.
Bestand Für diese Spezies stehen keine Bestandsschätzungen zur Verfügung, der Populationsbestand gilt jedoch als gering.
Schutzmaßahmen CMS Bestand: “nicht gelistet”.
IUCN – Datenmangel