| Wissenschaftlicher Name | | Cephalorhynchus heavisidii |  |
| Deutscher Name | | Heaviside-Delphin |
| Taxonomie | | Klasse: Mammalia Ordnung: Cetacea Unterordnung: Odontoceti Familie: Delphinidae Gattung: Cephalorhynchus Spezies: heavisidii
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| Verhalten | | Diese Delphine sind ausgesprochen aktiv an der Wasseroberfläche und reiten gerne auf der Bugwelle von Schiffen. Sie werden häufig dabei beobachtet, wie sie die Oberfläche durchbrechen, rasche Saltos und Delphinsprünge vorführen, während sie mit hoher Geschwindigkeit schwimmen. Normalerweise kommen sie in kleinen Gruppen von bis zu zehn Tieren vor, obgleich zuweilen größere Verbände entstehen, wenn sie sich zu Sozialgefügen zusammenschließen.
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| Globale Verbreitung | | Heaviside-Delphine kommen nur vor der Westküste Südafrikas und Namibias vor und werden hauptsächlich in Küstengewässern von weniger als 100 Metern Tiefe beobachtet.
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| Morphologie | | Heaviside-Delphine weisen einen kleinen und robusten Körperbau und eine auffällige Färbung auf. Sie besitzen eine herausragende, dreieckige Rückenfinne mit breiter Basis und kleine Flipper (Brustflossen) mit stumpfen Spitzen. Die vordere Körperhälfte ist hellgrau gefärbt und geht dann in der hinteren Körperhälfte in ein bläuliches Schwarz über. Die Unterseite dieser Delphine ist strahlend weiß und weist zum Schwanz hin fingerförmige Flecken auf. Sie haben direkt über den Brustflossen (Flipper) weiße Achselhöhlen. Der Kopf ist ungewöhnlich kegelförmig, ihre Stirn ist abgeflacht und die Schnauze läuft nicht schnabelförmig aus. Bei der Geburt sind Heaviside-Delphine 85 cm lang, ihr Geburtsgewicht ist unbekannt. Sie werden bis zu 1,6 oder 1,7 Metern lang und wiegen zwischen 40 und 75 kg. Sie ernähren sich von Fischen und vermutlich auch von Tintenfischen.
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| Gefährdung | | Die größte Bedrohung geht von Fischernetzen aus, in denen sich die Tiere verfangen und ertrinken. Es wird aber auch von direkter Bejagung berichtet.
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| Bestand | | Für diese Tierart stehen keine Bestandszahlen zur Verfügung, sie gilt jedoch als selten.
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| Schutzmaßahmen | | CMS Anhang II IUCN – Datenmangel |