| Wissenschaftlicher Name | | Cephalorhynchus hectori |  |
| Deutscher Name | | Hector-Delphin |
| Taxonomie | | Klasse: Mammalia Ordnung: Cetacea Unterordnung: Odontoceti Familie: Delphinidae Gattung: Cephalorhynchus Spezies: hectori
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| Verhalten | | Hector-Delphine schwimmen nicht auf der Bugwelle. Sie gehen vielmehr schnellen Schiffen aus dem Weg und ziehen langsame oder stillliegende Schiffe vor. Diese Tierart wird in kleinen Gruppen beobachtet.
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| Globale Verbreitung | | Hector-Delphine kommen in Neuseeland vor, normalerweise vor der Küste der Südinsel und an der Westküste der Nordinsel. Sie bevorzugen flache Gewässer und dringen gelegentlich in von den Gezeiten beeinflussten Flussmündungen ein und schwimmen flussaufwärts. Gewöhnlich findet man sie innerhalb einer Einkilometerzone vor der Küste und selten weiter als 8 km von der Küste entfernt.
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| Morphologie | | Wie alle Delphine der Gattung Cephalorhynchus besitzen Hector-Delphine keinen ausgeprägten Schnabel. Sie zählen zu den kleinsten Walen und werden nur bis zu 1,5 Meter lang. Aus der Entfernung erscheinen sie schwarz, weisen jedoch in Wirklichkeit auffällige und komplexe Zeichnungen auf. Bauch, Achselhöhlen und Kehle sind weiß, die Rückenfinne ist schwarz, und die Flanken und der Rücken sind hellgrau. Auch an ihrer Rückenfinne sind sie leicht zu erkennen, sie ist abgerundet und steht nicht aufrecht, sondern ist nach hinten geneigt. Bei der Geburt erreichen Hector-Delphine eine Länge von 60 bis 75 cm und wiegen rund 9 kg. Ausgewachsene Tiere erreichen eine Körperlänge von 1,2 bis 1,5 Metern und wiegen zwischen 35 und 60 kg. Auf dem Speiseplan der Hector-Delphine stehen Fische, Tintenfische und gelegentlich Krebstiere.
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| Gefährdung | | Die stärkste Bedrohung geht von den küstennahen Stellnetzen aus, in denen sich die Tiere verfangen und ertrinken. Belästigung durch den Menschen sowie Lebensraumverlust und –Zerstörung sind weitere Bedrohungen dieser Tierart.
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| Bestand | | Mit einer Population von geschätzten 3.000 bis 4.000 Tieren gehören Hector-Delphine zu den seltensten Meeressäugern weltweit. Die Subpopulation vor der Nordinsel (die auch als Maui-Delphine bezeichnet wird) ist als „Stark Gefährdet“ klassifiziert.
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| Schutzmaßahmen | | CMS Bestand “nicht gelistet” IUCN – Gefährdet
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