Start | YoD News | Top-Projekte | Die Welt der Delphine | Mach mit | Presse | Partner | Kontakt / Impressum | Indus-Delphin Wissenschaftlicher Name Platanista minor Deutscher Name Indus-Delphin Taxonomie Klasse: Mammalia Ordnung: Cetacea Unterordnung: Odontoceti Familie: Platanistidae Gattung: Platanista Spezies: minor Verhalten Diese nicht gerade akrobatische veranlagte Delphinart vermeidet alle Arten von Schiffen. Die normalerweise langsamen Schwimmer sind durchaus zu uberraschenden Spurts und sehr wendigen Richtungsanderungen unter Wasser imstande. Sie kommen rasch an die Oberflache, springen und tauchen ebenso schnell wieder ab, so dass eine Sichtung des Tieres schwierig ist, da man nur noch die spritzende Fontane gewahr wird, die das Tier beim Untertauchen hinterlasst. Manchmal kann man beobachten, wie sie mit aus dem Wasser ragender Schnauze schwimmen. Oft findet man sie am Zusammenlauf zweier Flusse und nur flussabwarts vor flachem Wasser. Sie ziehen tieferes Wasser vor, kommen jedoch auch in nur 1 Meter flachem Wasser vor. Ein weiteres typisches Merkmal dieser Delphine ist das Seitenschwimmen, eine Technik, die sie normalerweise in flachem Wasser einsetzen. Sie sind sehr hellhorig und stehen in standigem akustischem Kontakt ? das mag damit zusammenhangen, dass sie praktisch blind sind und nur Schatten wahrnehmen. Die Gruppen sind klein und schwankt zwischen 1 und 5 Tieren. Globale Verbreitung Fruher umfasste das Verbreitungsgebiet des Indus-Delphins den gesamten Indus und seine Zuflusse, Jhelum, Chenab, Ravi und Sutlej in Pakistan und Indien. Sie kamen von der Gezeitengrenze bis zu den Auslaufern des Himalayas vor. Heute ist ihr Verbreitungsgebiet auf drei Regionen im Hauptstrom des Flusses zwischen den Chasma-Taunsa-, Taunsa-Guddu- und Guddu-Sukkur-Staudammen begrenzt. Einige verstreute Tiere kommen noch flussaufwarts oberhalb des Chsma-Staudamms im Indus und flussabwarts unterhalb der Staudamme des Trimmu, Sidhnai und Pandjnand im Chenab, Ravi und Sutkej vor. Morphologie Obgleich sie eine eigene Subspezies bilden und geografisch vom Ganges-Delphin isoliert sind, sehen sie diesem zum Verwechseln ahnlich und zeigen ein vergleichbares Verhalten. Indus-Delphine sind einheitlich graubraun gefarbt. Sie haben einen gedrungenen Korper mit leicht gewolbtem Bauch, die Stirn fallt steil zu einer langen, dunnen Schnabelschnauze hin ab, die zum Ende breiter wird. Weibchen haben eine langere Schnauze als Mannchen. Ihre Vorderzahne sind sehr lang und auserst scharf und auch bei geschlossenem Maul sichtbar. Sie sind mit einer grosen Anzahl von Zahnen ausgestattet, 52 bis 78 im Ober- und 52 bis 70 im Unterkiefer. Ihre Brustflossen sind breit und ruderformig, und die ebenfalls breite Fluke ladt im Verhaltnis zur Korpergrose weit aus. Anstelle einer herausragenden Ruckenfinne besitzen sie weit hinten am Rucken einen kleinen, dreieckigen Buckel. Mit dem Ganges-Delphin sind sie die einzigen Wale ohne Augenlinse, und verlassen sich infolge ihrer Blindheit auf ein raffiniertes Echolot-System. Gefährdung Aufgrund ihres eng begrenzten Lebensraumes und der Nahe zu Menschensiedlungen bedrohen diese Tiere zahlreiche Gefahren. Dazu zahlen: Verfangen und Ersticken in Fischernetzen, industrielle Entwicklung ? darunter der Bau von Deichen, Kollision mit Schiffen, chemische Schadstoffbelastung, Larmbelastigung und weiterer durch den Menschen verursachter Verlust und Zerstorung von Lebensraum. Bestand Verfugbare Schatzungen spiegeln lediglich die unterschiedlichen belegten Zahlungen wider und kommen auf einen annahernden Gesamtbestand von 600 bis 700 Tieren. Schutzmaßahmen CMS Anhang II IUCN ? Gefahrdet Arten Bedrohungen Delphine Wissenschaftlich Sanfter Tourismus Delphine in der Kulturgeschichte Delphine in der Kunst Newsletter E-Mail Tell-A-Friend Senden an Name E-Mail Deine Daten Dein Name Deine E-Mailadresse Nachricht **** │ オプショナルツアー TOP