Delphinfonds unterstützt Schutzprogramme von CMS

Die Initiativen Delphinfonds und Natuurpunt, beides Co-Koordinatoren der belgischen Kampagne zum Jahr des Delphins, stellten bei einer Veranstaltung am 4. November Ergebnisse und Aktionen vor, die das Bewusstsein der Öffentlichkeit für den Schutz von Delphinen gestärkt haben.


In Gegenwart von Prinz Laurent von Belgien und offiziellen Repräsentanten des nationalen Komitees unterzeichnete der geschäftsführende Sekretär im Rathaus von Nieewport eine Delphin-Charta. HRH Prinz Laurent und Robert Hepworth von CMS stellten sich anschließend den Fragen zum Thema, wie jeder Einzelne das Jahr des Delphins und längerfristige Schutzmaßnahmen unterstützen kann.


Sowohl der belgische Bundesminister für Transport und Nordseeangelegenheiten, Herr Renaat Landuyt, wie auch die flämische Ministerin für Natur- und Umweltschutz Hilde Crevits, der Vorsitzende des nationalen Komitees und Natuurpunt, Walter Roggemann, und Bürgermeister Roland Crabbe waren anwesend, als die Delphin-Charta den Besuchern des Nordseemarktes vorgestellt wurde. Sie besagt, dass Delphine als “Barometer” für gesunde Meere, ein stabiles Gleichgewicht in der Natur und die Auswirkungen menschlicher Einflüsse anzusehen sind.


Delphine brauchen deshalb allen Schutz, den engagierte Einzelpersonen, private Organisationen,  regionale Behörden wie auch Regierungen ihnen geben können. Die Charta lädt sowohl Politiker wie auch Naturschützer, Wissenschaftler, Fischer und viele andere dazu ein, sich dem Schutz der Norsee verpflichtet zu fühlen und als Botschafter der Delphine und einer gesunden Nordsee aktiv zu werden.


Der belgische Autor Patrick Lagrou hat sein Kinderbuch “Können Delphine sich verlieben?”  dem Jahr des Delphins gewidmet. Außerdem versprach er allen Schulklassen, die an der Delphinwoche teilnehmen, Preise.


Ineke Dezentje, niederländisches Parlamentsmitglied und Vorsitzende des Delphinfonds, überreichte Herrn Hepworth zwei symbolische Schecks über einen Teil der Einnahmen aus der belgischen Kampagne. Robert Hepworth bekannte sich öffentlich zu der Verantwortung Belgiens und der Niederlande für den Delphinschutz. Er bestätigte die Partnerschaft mit CMS und ASCOBANS.


Im Anschluss an den öffentlichen Teil dieser Veranstaltung fand ein Meeting statt, an dem neben CMS auch Ineke Dezentjé, Albert Salman, Präsident der europäischen Küstenunion, und Bart Slabbink, Co-Koordinator der belgischen Kampagne, teilnahmen. Das Thema war die Zukunft der Partnerschaft zwischen dem Delphinfond und CMS.

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