YoD Botschafter Open Water Portugal durchschwimmen den Ärmelkanal
Miguel Arrobas hat die Querung am 7. August erfolgreich in 9 1/2 Stunden absolviert, Nuno Vicentes Zeitfenster war vom
9. bis 15. August. Bei einem Probeschwimmen am 4. August ließen sich für
einen kurzen Augenblick ein paar Große Tümmler blicken.
Die beiden
Schwimmer nutzen ihre exponierte Stellung, um für das YoD und die Situation der
Delphine Bewusstsein zu erzeugen, und verteilen bei ihren Aktionen Bildungs-
und Infomaterialien and Kinder und Erwachsene.
Der Ärmelkanal,
eine der meistbefahrenen Schiffsstraßen weltweit, macht viele der Probleme und
Gefahren, mit denen Delphine konfrontiert sind, greifbar. Verschmutzung ist
noch immer ein großes Thema, obwohl viele der benachbarten Staaten Maßnahmen
zur Verbesserung der Wasserqualität ergriffen haben. Ein weiteres Problem
dürfte die Lärmverschmutzung sein - Strandungen von gesunden Delphinen
werden häufig als Folgen lärminduzierter Orientierungslosigkeit und Furcht
interpretiert. Für große Arten sind überdies Zusammenstöße mit Schiffen eine Gefahr.
CMS bemüht sich
durche sein ASCOBANS Abkommen für die Reduzierung der Lärmverschmutzung in
diesem Teil des Meeres. CMS unterstützt außerdem Maßnahmen zur Verminderung von
Beifang, Kollisionen mit Schiffen, Verschmutzung, Lärmverschmutzung und anderen
Gefahren (siehe CMS Resolutionen 8.22 and 8.14).
Im Ärmelkanal
treten einige Arten von Delphinen, Walen und Tümmlern auf. Recht häufig
gesichtet werden Große Tümmler, Rundkopfdelphine und Gewöhnliche Delphine.
Nicht ganz so oft kann man Schweinswale (eine Tümmlerart), Zwergpottwale,
Grindwale und Orcas beobachten. Auch Minkwale und Finwale erscheinen
gelegentlich im Ärmelkanal. Viele dieser Arten werden auch vom ASCOBANS-Abkommen abgedeckt.
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